Nein zur Nordumfahrung Neutraubling

Ein Anwohner macht sich Luft!

Im Sommer schockte der Bürgermeister viele Neutraublinger Bürger. Er hatte von Prof. Kurczak ein Ergänzungsgutachten erstellen lassen zu einer Nordumfahrung von Neutraubling.

Wir Aktiven Bürger können uns eine Nordumfahrung überhaupt nicht vorstellen und luden alle interessierten Neutraubling zu unserer Julisitzung ein. Dies sprengte fast den Neutraublinger Ratskeller. Das Interesse war immens und eindeutig: KEINE Nordumfahrung!

Das Gutachten war außerdem noch fehlerhaft, so dass die Verkehrsströme nicht stimmten.

So ehrenhaft die Idee des Bürgermeisters zur Entlastung der Dresdener Straße auch sein mag, es kann nicht mit einer Nordumfahrung gelöst werden. Ein Ausbau der Kreuzung der Ostumgehung von Neutraubling mit der ehemaligen B8 ist da viel billiger und sinnvoller: eine zweite Linksabbiegespur wäre dort denkbar.

Inzwischen haben sich die Wogen etwas geglättet. Eine Mehrheit der Stadträte ist gegen diesen Wahnsinn. Auch das Rathaus spricht nicht mehr von der Nordumfahrung. Ein neues Gewerbegebiet neben dem Umspannwerk soll ausschließlich von der Ostumfahrung erschlossen werden, so der Stand Ende 2017.

Befragung zum geplanten neuen Hallenbad

Unser Hallenbad ist alt und leider nur noch mit einem enorm hohen Aufwand zu reparieren. Daher hat der Stadtrat auch mit den Stimmen der Aktiven Bürger beschlossen, ein neues Hallenbad zu bauen.

Dies erschließt Möglichkeiten: Zusätzliche Saunalandschaft, Sprungturm, Spaßbecken, Rutsche usw. Diese Möglichkeiten kosten aber auch viel Geld. Was lag da näher, als die Neutraublinger Bürger direkt zu fragen.

In zwei größeren Aktionen befragten wir die Neutraublinger Bürger, einmal am Wochenmarkt an einem Freitag und einmal vor dem Hallenbad an einem Mittwoch Abend. Die Antworten waren sehr interessant:

Die meisten Besucher des Hallenbads sind mit der Ausstattung des jetzigen Bades sehr zufrieden. Gelobt wurde der relativ günstige Eintrittspreis. Ein weiterhin günstiger Preis ist wichtiger als viele Zusatzeinrichtungen.

Am Wochenmarkt war das Bild ein wenig anders. Hier wünschte man sich eine höhere Attraktivität. Ob die Befragten dann aber einen entsprechend höheren Eintrittspreis akzeptieren würden, mag dahin gestellt sein.

Wir kommen voran, drei Entwürfe wurden im Dezember 2017 vorgestellt. Und zusätzlichen Schnickschnack wird es nicht geben, ein verträglicher Eintrittspreis ist uns wichtig.

Antrag zur Friedhofsordnung wegen Kinderarbeit

"Einem Bericht der Organisation „Aktiv gegen Kinderarbeit“ (www.aktiv-gegen-kinderarbeit.de) zufolge stammen mindestens die Hälfte aller Grabsteine auf Deutschlands Friedhöfen aus Indien, wo der Abbau meist unreguliert und in Form von Kinderarbeit erfolgt.

Immer mehr Kommunen versuchen im Rahmen ihrer Möglichkeiten, dem Einhalt zu gebieten und haben ihre Friedhofsatzung um einen diesbezüglichen Passus ergänzt."

So beginnt ein Antrag der Aktiven Bürger vom 24. Juli 2017 auf Änderung der Friedhof- und Bestattungssatzung in Neutraubling.

Dieser Antrag wurde im Herbst 2017 vom Stadtrat angenommen. Die Satzung wurde entsprechend angepasst. Die Idee: Es muss in Zukunft ein Nachweis zur Herkunft eines neuen Grabsteins erbracht werden.