Bauvorhaben an Beispielen

Eine Sitzung des Stadtrats im August 2017: Ein Bauträger möchte auf der freien Fläche zwischen den Mehrfamilienhäusern in der Schlesischen Straße mit Wohnblöcken nachverdichten und weiteren Wohnraum schaffen.

Die Aktiven Bürger sprachen sich vehement gegen den Entwurf aus. Zu dicht war die Bebauung, zu groß die Beeinträchtigung der dort ansässigen Bewohner im Altbestand.

Eine Sitzung des Stadtrats im Dezember 2017: Oben genannter Bauträger legt einen neuen Plan vor: Nun wurde ein Stockwerk zurückgesetzt, die Abstandsflächen zum Altbestand vergrößert. Dem konnte zugestimmt werden.

Eine Sitzung des Stadtrats im Dezember 2017: Ein Bauträger möchte am Rainstallweg 19 Reihenhäuser mit Duplexgaragen errichten. Die Aktiven Stadträte sprachen sich vehement dagegen aus. Zu dicht war die Bebauung, die Duplexgaragen waren aufgrund der engen Zufahrten nur mit Mühe zu erreichen. 

Eine Sitzung des Stadtrats im August 2018: Oben genannter Bauträger zog seinen Antrag zurück und stellte für eine Sitzung im September in Aussicht, auf 12 Reihenhäuser und zwei Doppelhäuser – allesamt ohne Duplexgarage – zu reduzieren. Diesem Antrag stimmten wir mehrheitlich in der letzten Sitzung gerne zu.

Fazit: Ein kritischer Blick unsererseits hat nichts mit Wohnraumverhinderung zu tun. Wir sehen jedoch Bauvorhaben nicht isoliert, sondern haben auch ein Auge darauf, wie es sich in seine Umgebung einfügt. Und so werden wir auch künftig Haltung zeigen.