Iran - In zwei Wochen quer durch das Land

Im Oktober 2012 waren Ingrid und Edwin Schicker über 4000 Kilometer quer durch den Iran gereist. Von Teheran ging es über Kermanshah, Susa, Schiraz, Persepolis und Yasd nach Isfahan. Fruchtbares Land und wüstenähnliche Landschaften, Gebirge und Salzseen wechselten sich ab.

Das Ehepaar Schicker hatten den Iran wegen der spannenden Geschichte und der interessanten Landschaft besucht. Sie sollten zusätzlich ein unvorstellbares gastfreundliches Land vorfinden. Edwin Schicker erzählte, dass seine Frau und er regelmäßig auf der Straße höflich und zurückhaltend angesprochen und meist mit den Worten „your welcome“ herzlichst begrüßt wurden. Gerne ließen sich die Iraner fotografieren. Dies mag auch damit zu tun haben, dass es kaum Touristen in diesem Land gibt. Doch die Freundlichkeit ist wirklich echt.

Edwin Schicker zeigte ganz deutlich den Widerspruch zwischen der politischen und journalistischen Darstellung des Iran in Deutschland und der Realität vor Ort auf. Mag zwar das iranische Regime massiv gegen Israel auftreten und Syrien intensiv unterstützen. Diese Regierung hat aber die Bevölkerungsmehrheit längst verloren. Fast leere Moscheen zeigen weiter, dass auch die religiöse Führung nur noch wenige Kontakte zu seinem Volk besitzt. So bleiben herrliche Erinnerungen an ein kontrastreiches Land mit einer großartigen persischen Geschichte und einer unglaublich freundschaftlich gesinnten und friedlichen Bevölkerung. Ein Besuch des Iran lohnt sich.