NEIN zu einer Nordumfahrung von Neutraubling

Ein Mitgliedertreffen der Aktiven Bürger im Juli 2017 im Ratskeller hatte nur einen einzigen Tagesordnungspunkt: Nordumfahrung Neutraubling. Das Interesse der Bevölkerung, insbesondere der Bewohner der Junghanssiedlung, war enorm. Das Nebenzimmer des Ratskellers war voll besetzt. 40 Gäste wollten sich informieren.

Es wurde zu Beginn darauf hingewiesen, dass das Gutachten von Prof. Kurcak nicht aussagefähig ist, da in diesem Gutachten eine fehlerhafte Anbindung des Steinäckerwegs mit der Südmährer Straße die Ergebnisse stark verfälscht. Es entbrannte eine mehr als zweistündige Diskussion, eine Diskussion, die aber immer sachlich blieb. Das Ergebnis sei kurz zusammengefasst:

Eine Nordumfahrung auf einer eigenen Trasse, die die letzten Felder im Norden von Neutraubling zerschneidet, wird generell von allen Anwesenden, auch den Aktiven Bürgern, komplett abgelehnt. Ein Ausbau des Steinäckerwegs im Rahmen einer Nordumfahrung wird von allen Anwohnern dieser Straße strikt abgelehnt. Der einstimmige Tenor: Die Steinäckerstraße soll so bleiben wie sie ist. Diese Straße wird intensiv jeden Morgen und Mittag von radelnden Schülern aus Barbing und der Gärtnersiedlung genutzt, um dem Verkehr in der Stadt zu entgehen. Hier kann noch gefahrlos der Schulweg benutzt werden.

Die Aktiven Bürger könnten sich einen dezenten Ausbau des Steinäckerwegs vorstellen, aber nicht im Rahmen einer Nordspange. Ein Anschluss des Steinäckerwegs an die Kreuzung mit der Staatsstraße und ein dezenter Ausbau der Bischofteinizerstraße wären für die Aktiven Bürger denkbar. Ein Stich hin nach Heising wird aber einstimmig abgelehnt.

Um die Dresdener Straße zu entlasten sollte die Anbindung zur Ostumfahrung von Neutraubling im Bereich Heising noch weiter verbessert werden. Für die Aktiven Bürger ist die erheblich ausgebaute Staatsstraße 2660 die bereits existierende Nordumfahrung von Neutraubling.