Themen und Informationen aus 2018

Auf dieser Seite wurden einige Aktivitäten der Aktiven Bürger aus dem Jahr 2018 ausgewählt. Wie alle Jahre haben wir viele Themen angepackt.

Luftballone beim Kinder- und Jugendfest

So weit können Träume fliegen!

Die Aktiven Bürger hatten sich am Kinder- und Jugendfest Neutraubling etwas Besonderes einfallen lassen: Kinder sollten ihre Träume aufschreiben und diese im wörtlichen Sinne fliegen lassen. Etwa 150 solcher Träume erhoben sich an diesem Tage, mit Helium gefüllt, in die Lüfte und flogen vom Winde getragen überwiegend Richtung Osten.

Beinahe hätten wir diese Aktion schon vergessen, denn wer findet schon so einen Luftballon, und wer hebt ihn dann auch auf und antwortet? So dachten wir. Umso überraschter waren wir alle, als uns eine Email aus Zachenberg im Bayerischen Wald erreichte! Der Traum der 5jährigen Isabella flog tatsächlich über 70km weit! Dein Wunsch auf eine Ritterburg auf einem Neutraublinger Spielplatz sollte daher unbedingt in Erfüllung gehen.

Wir Aktiven Bürger haben uns sehr herzlich beim Finder bedankt. Wir bedanken uns hiermit auch bei Isabella, dass sie sich an dieser Aktion beteiligte, und wir bedanken uns beim Wind, der diesen Wunsch so weit fliegen ließ.

Übrigens: Einige Tage später erreichte uns weitere Post aus dem bayerischen Wald!

Straßenfest an der Kreuzbreite (2018)

Besser hätte es nicht laufen können! – So lautete das einhellige Fazit von Organisatoren und Anwohnern beim 1. Kreuzbreiten-Straßenfest. Dabei übernahmen die „Aktiven Bürger für Neutraubling“ gern die Rolle des oft bemühten ‚man‘. Denn: ‚Man‘ müsste mal ein Straßenfest organisieren, damit sich die Nachbarschaft in den neuen Baugebieten besser kennenlernen kann. Also wurden die „Aktiven“ aktiv, informierten über eine Flugblattaktion über das Vorhaben und zogen mit Bierbankgarnituren, Grill, Pavillons und Popcornmaschine an den Brunnen in der Kreuzbreitenstraße.

Und innerhalb kurzer Zeit füllten sich die Bänke, das Kennenlernen untereinander lief wie von selbst, rasch folgten erste Angebote, sich gegenseitig bei den letzten Bauarbeiten am Haus mit Werkzeug auszuhelfen. Die Kinder waren begeistert vom Popcorn, die Erwachsenen von dem Service, den unsere beiden Grillmeister Klaus Frank und Ulli Lauterbach ihnen boten. Und zu all dem lieferten unsere Musiker Willy Falk, Ulli Steinacker und Julian Steinacker mit ihren Gitarren die richtige Musik zum Mitsingen, Träumen und Ratschen.

Darüber hinaus war auch die Zeit, diverse Probleme zu erörtern, die die Aktiven-Stadträte in ihre Stadtratsarbeit einbringen werden. „Wenn ihr das nächstes Jahr wieder macht, spendier‘ ich ein 50-Liter-Fassl“, so ein Anwohner am Ende des Abends. Oha, da werden wir uns gegenseitig beim Wort nehmen müssen.

Bauvorhaben an Beispielen

Eine Sitzung im August 2017: Ein Bauträger möchte auf der freien Fläche zwischen den Mehrfamilienhäusern in der Schlesischen Straße mit Wohnblöcken nachverdichten und weiteren Wohnraum schaffen.

Die Aktiven Bürger sprachen sich vehement gegen den Entwurf aus. Zu dicht war die Bebauung, zu groß die Beeinträchtigung der dort ansässigen Bewohner im Altbestand.

Eine Sitzung im Dezember 2017: Oben genannter Bauträger legt einen neuen Plan vor: Nun wurde ein Stockwerk zurückgesetzt, die Abstandsflächen zum Altbestand vergrößert. Dem konnte zugestimmt werden.

Eine Sitzung im Dezember 2017: Ein Bauträger möchte am Rainstallweg 19 Reihenhäuser mit Duplexgaragen errichten. Die Aktiven Stadträte sprachen sich vehement dagegen aus. Zu dicht war die Bebauung, die Duplexgaragen waren aufgrund der engen Zufahrten nur mit Mühe zu erreichen. 

Eine Sitzung im August 2018: Oben genannter Bauträger zog seinen Antrag zurück und stellte für eine Sitzung im September in Aussicht, auf 12 Reihenhäuser und zwei Doppelhäuser – allesamt ohne Duplexgarage – zu reduzieren. Diesem Antrag stimmten wir mehrheitlich in der letzten Sitzung gerne zu.

Fazit: Ein kritischer Blick unsererseits hat nichts mit Wohnraumverhinderung zu tun. Wir sehen jedoch Bauvorhaben nicht isoliert, sondern haben auch ein Auge darauf, wie es sich in seine Umgebung einfügt. Und so werden wir auch künftig Haltung zeigen.

Abendflohmarkt 2018

Trödeln für einen guten Zweck

Erstmals beteiligten sich 2018 die Aktiven Bürger mit einem Stand am Neutraublinger Abendflohmarkt. Schon lange spielte die Vorsitzende und erfahrene Christkindlmarkt-Beschickerin, Sabine Lauterbach, mit der Idee, gute Ware für einen guten Zweck anzubieten und dabei mit den Neutraublingern ins Gespräch zu kommen.

Der gute Zweck war schnell gefunden: Der Erlös sollte zu gleichen Teilen an die Neutraublinger Tafel und die Kleiderstube gehen. Und da alle Aktiven eifrig in den Kellern und Geschirrschränken gestöbert hatten, bog sich der aufgestellte Tisch bald unter Vasen, Bierkrügen, Schmuck, Gesellschaftsspielen, Elektrogeräten und vielem mehr. Auch die hochwertigen Kleidungsstücke gingen dank der günstigen Preise weg wie die warmen Semmeln. Das Wetter tat sein Übriges, so dass alle Beteiligten mit dem Erfolg des Flohmarktbesuchs zufrieden sein konnten.

Danke an alle, die mit ihrem Einkauf dafür sorgten, dass die Aktiven Bürger 400€ zu gleichen Teilen an die Tafel und die Kleiderstube übergeben konnten und damit die Arbeit dieser beiden großartigen ehrenamtlichen Organisationen ein wenig unterstützen konnten.

Kreisverkehr an der Neudeker Straße

Im Oktober 2018 stellte Herr Bachmeier vom Ingenieurbüro Altmann dem Stadtrat eine aktualisierte Planung eines Kreisverkehrs an der Kreuzung Waldenburger / Dresdener / Neudeker Straße vor. Die Geschichte zu diesem geplanten Kreisverkehr reicht schon über 15 Jahre zurück. Zuletzt einigte sich der Stadtrat 2014 darauf, dass hier ein Kreisverkehr errichtet werden soll. Alle Stadträte stimmten damals dafür! Wegen der dortigen extrem angespannten Verkehrsverhältnisse war allen Stadträten klar, dass sich hier etwas ändern muss. Kinder auf dem Schulweg, Schulbusse, Linienbusse, viele PKWs und zahlreiche Radfahrer stoßen hier aufeinander. Durch die Erweiterung der Wohnbebauung in Heising wird der Verkehr über die Dresdener Straße und damit über diese Kreuzung weiter zunehmen. Die Sicherung der Verkehrsführung an dieser Stelle ist also zukunftsweisend.

Der vorgestellte Kreisverkehr ist für die Aktiven Bürger nicht die Wunschlösung. Dennoch gebührt Herrn Bachmeier unser volles Lob, da trotz der beengten Verhältnisse ein durchaus akzeptabler Kreisverkehr entworfen wurde, der die vorhandenen Verkehrsströme sinnvoll lenkt und das Problem des Aufeinandertreffens des motorisierten Verkehrs mit Radfahrern und Fußgänger entschärft. In der Stadtratssitzung gab es von unserer Fraktion weitere Anregungen, wie der Kreisverkehr für Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger weiter verbessert werden könnte. 30 Minuten sah es daher so aus, als ob dieser Kreisverkehr unter Dach und Fach sei. Da kamen plötzlich Bedenken von Seiten der CSU auf: Die Radführung sei nicht ausreichend, so kritisch sei die bisherige Kreuzung gar nicht, und schließlich seien die knappe Million an Kosten im Hallenbad besser investiert. Sprechen wir es aus: die CSU hat der Mut völlig verlassen! Die gesamte CSU-Fraktion stimmte schließlich gegen diesen Kreisverkehr. Angesprochen auf die Kehrtwende versuchte sich die CSU herauszureden, die Abstimmung von 2014 sei nur ein Planungsauftrag gewesen. Das damalige Protokoll liest sich anders!

Zum Glück blieb die Mehrheit, bestehend aus Aktive Bürger, Freie Wähler und SPD, dem Stadtratsbeschluss von 2014 treu. Damit haben Bürgermeister Kiechle und die Stadtverwaltung den Auftrag, diesen Kreisverkehr voranzubringen. Der Bürgermeister wird jetzt in die Grundstücksverhandlungen eintreten, eine Maßnahme, die seit dem Stadtratsbeschluss von 2014 mehr als überfällig ist. Nach dem Motto "Wo kein Wille ist, ist auch kein Weg" machen wir uns zu einer baldigen Realisierung aber keine Hoffnung.

Straßenausbaubeitragssatzung

Seit einem Jahrzehnt wird im Neutraublinger Stadtrat über die gültige Straßenausbaubeitragssatzung (welch ein furchterregendes Wort) gestritten. Da von Seiten der Stadtverwaltung immer wieder betont wurde, dass ein komplettes Streichen dieser Satzung nicht erlaubt ist und damit negative Folgen für die Stadt haben könnte, plädierten die Aktiven Bürger daher für eine Erhöhung des Anteils der Stadt bei einem Ausbau. Damit würden die Bürger und Anwohner entlastet.

Unsere Begründung war, dass ein Ausbau in der Regel wegen Verschleiß der Straßen erfolgt. Die Bürger hatten bereits für die Erschließung bezahlt, für den Unterhalt ist im Wesentlichen die Stadt verantwortlich.

Nun gehört die Straßenausbausatzung endgültig der Vergangenheit an. Sie wurde vom Landtag einkassiert. Mit diesem Artikel möchten wir aber dokumentieren, dass wir uns schon lange gegen die bis dato gültige Satzung ausgesprochen hatten. Unser Antrag von 2015 begann mit den Sätzen:

"Die Satzung über die Erhebung von Beiträgen zur Deckung des Aufwands für die Herstellung, Anschaffung, Verbesserung oder Erneuerung von Straßen, Wegen, Plätzen und Parkplätzen der Stadt Neutraubling sieht in §7(2) eine Eigenbeteilung der Stadt Neutraubling vor.

Es wird beantragt diese Eigenbeteilung der Stadt Neutraubling wie folgt zu erhöhen:"

1. Platz in Minigolf für Aktive Bürger

Es ist schon Tradition: Am 3. Oktober findet jährlich die Stadtmeisterschaft der Mannschaften in Minigolf statt. Auch wenn das Wetter nicht optimal mitspielte, es war kalt und sah nach Regen aus, so war doch eine Menge los auf der Bahnengolfanlage in Neutraubling. Fast 80 Personen traten an, um Stadtmeister zu werden.

Es sollte sehr spannend werden: Die Mannschaften Siemens I und Aktive Bürger I setzten sich schnell vom restlichen Feld ab. Schließlich gewannen die Aktiven Bürger mit nur einem Punkt Vorsprung. Zusammen benötigten die drei besten Spieler 114 Schläge, im Schnitt also sagenhafte 38 Schläge pro Person. Damit gewannen die Aktiven Bürger zum zweiten Mal hintereinander diese Mannschaftsmeisterschaft. Auch das Team Aktive Bürger II belegten einen beachtenswerten achten Platz (aus 20 Mannschaften).

Für das Team Aktive Bürger I waren angetreten: Sabine Hrach, Marion Kelly, Ulli Lauterbach, Dr. Edwin Schicker

Für das Team Aktive Bürger II waren angetreten: Inge und Rolf Gumbrecht, Justin Kelly, Sabine Lauterbach

Zu erwähnen sei, dass Ulli Lauterbach bester Einzelspieler und Sabine Hrach beste Einzelspielerin wurden.